Sukkot 2026 - Unterwegs mit leichtem Gepäck und großen Zielen
Anlässlich von "TACHELES 2026 | Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen" werden wir mit Schulen (Projekt "Sukkot an sächsischen Schulen") und Vereinigungen aus der Zivilgesellschaft (Projekt "Sukkot mit Akteuren der Zivilgesellschaft") das jüdische Laubhüttenfest gemeinsam feiern.
Auf dieser Seite finden Sie dazu die aktuellsten Entwicklungen und Daten.
Worum es geht
Sukkot ist ein Begegnungsfest in Erinnerung an den Flüchtlingszug des Volkes Israel aus der Sklaverei in das Land der Freiheit vor 3000 Jahren – eine Gründungserfahrung des Judentums. Zwischen Sklaverei und Freiheit liegt der abenteuerliche und beschwerliche Weg durch die Wüste „mit leichtem Gepäck und großen Zielen“ in provisorischen „Laubhütten“ (Sukkot).
Sukkot ist ein anschauliches Fest, das kaum Vorkenntnisse zu jüdischem Leben voraussetzt. Es verhilft dazu, Erfahrungen und Bräuche des Judentums mit allen Sinnen zu entdecken.
Erstaunlich aktuell sind die Fragestellungen, die mit dem Fest verbunden sind:
- Lebensstil und Umgang mit den natürlichen Ressourcen
- Ziele und Werte, mit denen wir unterwegs sind
- Dankbarkeit für Güter der Natur
- Gemeinschaft trotz Verschiedenheit
Um vielen Akteuren der Zivilgesellschaft gerade im ländlichen Raum die Möglichkeit zu geben, Sukkot vor Ort zu organisieren, bieten wir vier Workshoptage in der zweiten Augusthälfte 2026 an verschiedenen Orten Sachsens an. Die genauen Termine legen wir nach der Ermittlung der Bedarfe fest. Angesprochen sind Mitglieder von Vereinen, Soziokulturellen Zenten, Kleingartenvereinen, Freiwilliger Feuerwehr, Begegnungszentren, Kirchgemeinden u.ä.
Bei Bedarf melden Sie sich gern, unter: schalom@notenspur-leipzig.de
Die Workshoptage werden umsetzungsorientiert gestaltet, so dass die TeilnehmerInnen anschließend in der Lage sind, eigene Sukkotfeiern vor Ort zu organisieren.
Da es uns wichtig ist, dass die TeilnehmerInnen der Workshoptage das Fest auch aus jüdischer Perspektive kennenlernen, gehört zum Projektteam mindestens eine jüdische Person, die aus eigenem Erleben des Festes erzählen und Beiträge zum Fest (Singen, Tanzen, Gestalten, Speisenbereitung) vorstellen und mit den TeilnehmerInnen umsetzen kann.
Da die Sukka der zentrale Bezugspunkt des Festes ist, bauen und schmücken wir beim Workshoptag gemeinsam eine (Sukka); singen entsprechende Lieder, tanzen, erzählen die Geschichten über den Auszug aus Ägypten, essen gemeinsame typische Sukkot-Speisen und lernen Sukkot-Bräuche wie den Feststrauß Lulav kennen.