Projektentwicklung der UNESCO-Initiative
Auf dieser Seite sind Informationen zu:
für die UNESCO-Weltkulturerbeliste zusammengefasst.
Projektentstehung
Die UNESCO-Initiative Leipzig geht auf zwei unabhängig voneinander entstandene Projekte zurück,
die 2007 zusammengeführt wurden:
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Pflege der Leipziger Bach-Stätten und des Bach-Erbes. Hierbei steht die Thomaskirche mit
Bachs Grab im Mittelpunkt. Hinzu kommen Bacharchiv und –museum als wissenschaftliche Forschungsstätten.
(Initiator R.Manertz)
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"Leipziger Notenspur"-Projekt. Das Anliegen dieser Initiative besteht darin, den
Zusammenhang von 300 Jahren Leipziger Musikgeschichte anhand der authentischen
Komponistenstätten erlebbar und im Stadtbild durch eine "Notenspur" sichtbar zu
machen. (Initiator W.Schneider)
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Projektunterstützung
Die UNESCO-Initiative wird nicht nur von den beteiligten Leipziger Komponistenstätten,
sondern auch von wichtigen Persönlichkeiten des kulturellen Lebens unterstützt, so z.B.
Gewandhauskapellmeister Riccardo Chailly, Thomaskantor Georg Christoph Biller, Opernintendant
und Generalmusikdirektor Ulf Schirmer und MDR-Chefdirigent Kristjan Järvi.
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Projektchancen
Eine Bewerbung mit den durch die Notenspur verbundenen authentischen Musikstätten ist wie bei
keinem anderen Denkmalsobjekt Leipzigs aussichtsreich:
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Musikbezogene Kulturorte sind in der Welterbeliste bisher unterrepräsentiert – eine
Darstellung mehrerer authentischer Wirkungsstätten von Komponisten mit Weltrang aus
unterschiedlichen musikalischen Epochen ist nur in Wien und Leipzig möglich,
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Musik mit ihrer universellen Sprache ist im besten Sinne völkerverbindend. Der Schutz
dieses Kulturgutes dürfte deshalb auch international auf besonders hohe Akzeptanz treffen.
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Projektphasen
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Mai 2006: Vorschlag des Notenspur-Initiators an Oberbürgermeister und Kulturbürgermeister, sich mit den authentischen Stätten der
Leipziger Notenspur um Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste zu bewerben, Vorschlag assoziiert mit drittem Anlauf zur Verwirklichung
des Notenspur-Projektes
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September 2007: Zusammenführung der auf die Thomaskirche bezogenen UNESCO-Initiative mit der auf die authentischen Komponistenstätten
der Notenspur bezogenen UNESCO-Initiative und Weiterverfolgung des notenspurbezogenen Ansatzes
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Herbst 2007: Vorgespräche mit der Deutschen UNESCO-Kommission und der Beauftragten der Ständigen Konferenz der Kultusminister der
Länder in der Bundesrepublik Deutschland beim UNESCO-Welterbekomitee
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Juli 2008: Grundsatzbeschluss des Leipziger
Stadtrates zur Unterstützung der UNESCO-Bewerbung
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Wintersemester 2008/2009: Kooperationsprojekt mit der Brandenburgischen Technischen
Hochschule Cottbus, Masterstudiengang "World Heritage Studies" zur Untersuchung des Bewerbungspotenzials Leipzigs
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September 2009: Vorstellung des Bewerbungskonzeptes beim Freistaat Sachsen
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Oktober 2009: Bildung eines Ausschusses aus UNESCO-Initiative Leipzig,
Kulturdezernat Leipzig und beteiligten Institutionen
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31.1.2012: Einreichung eines förmlichen Antrags der Stadt Leipzig beim Freistaat Sachsen zur Einreichung bei
der Kultusministerkonferenz der Länder, Antragstitel: "Leipziger Notenspur - Stätten europäischer Musikgeschichte";
insgesamt zehn sächsische Bewerbungen
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26.6.2012: Nominierung von Leipziger Notenspur und Gartenstadt Dresden-Hellerau als sächsische Vorschläge für die Tentativliste der Bundesrepublik Deutschland
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bei positivem Votum der Kultusministerkonferenz 2013/14 Aufnahme in die Tentativliste der Bundesrepublik Deutschland
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