"In diesem Hause erblickte Clara Schumann, geb. Wieck, am 13. September 1819 das Licht der Welt".
Bis zur Zerstörung des Hauses "Hohe Lilie" am Ende des 2. Weltkrieges befand sich über der Wohnungstür
zur ersten Etage eine Gedenktafel, die mit diesem Text an die bedeutende Pianistin erinnerte.
Clara Wieck heiratete 1840 den Komponisten Robert Schumann und lebte mit ihm bis 1844 in Leipzig
(heute Gedenkstätte im "Schumann-Haus", Inselstraße 18). Als Sachwalterin seines Erbes, schulebildende
Interpretin, Pädagogin und Komponistin starb sie 1896 in Frankfurt am Main.
Ihr Vater, Friedrich Wieck, bewohnte von Ostern 1818 an als Klavierpädagoge, Instrumentenhändler und
Inhaber einer musikalischen Leihbibliothek bis Ostern 1821 dieses Eckhaus zwischen Preußergäßchen
(Nr. 48) und Neumarkt (Nr. 28). Beim Neubau des Kaufhauses Althoff (1912-14) war das Grundstück nicht
mit einbezogen worden. Wiecks Nachfolgewohnungen - und damit die Wohnstätten Clara Wiecks - befanden
sich 1821-1825 im Salzgäßchen (Haus 407), 1825-1835 in Selliers Hof (Reichsstraße, Ecke Grimmaische
Straße, s. Gedenktafel am heutigen Handelshof) und 1835-1840 in der Nikolaistraße (Haus 555).
Internet:
www.schumann-verein.de
Wikipedia:
Clara_Wieck
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Station 18, Bach-Museum |
Standort Geburtshaus Clara Wieck (Notenspur-Station 19) |
Station 20, Standort Altes Konservatorium |